Diese Runde ist einer von den Wegen, bei denen du dich fragst, warum hier nicht mehr los ist. 12 Kilometer durchs Paradiestal, gut ausgeschildert, größtenteils eben, und trotzdem nie langweilig. Wir sind an einem feuchten Frühjahrstag gestartet, und ganz ehrlich: die Wiesen waren pitschnass und durch die Waldarbeiten stellenweise ganz schön matschig. Mit ordentlichem Schuhwerk aber kein Thema.
Los ging’s am Wanderparkplatz Paradiestal. Von dort führt dich der Weg gemütlich durchs Tal, vorbei an Felsen und durch Wald, immer schön den Schildern nach. Wir sind der blauen Route gefolgt, die den rund 12 km langen Rundweg markiert. Das Schöne: an den Parkplätzen hängen immer wieder Karten, du findest dich also auch ohne Handy zurecht.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt’s: für ein kurzes Stück musst du auf einer engen Kreisstraße bis nach Treunitz laufen. Nicht schön, aber schnell vorbei, und der einzige echte Nachteil auf der ganzen Runde.
Dann kommt der einzige nennenswerte Anstieg (siehst du auch gut im Höhenprofil). Oben wird man aber sofort belohnt: schöner Weg, weite Aussicht, richtig gute Natur. Das letzte Stück führt dich an der A70 entlang zurück zum Ausgangspunkt.
Unterm Strich: eine Tour, die landschaftlich richtig was hermacht und auch für weniger geübte Wanderer und Familien mit Kindern gut machbar ist. Uns hat’s so gut gefallen, dass wir bald mit dem Rad wiederkommen und die Runde nochmal auf zwei Rädern erkunden. Dann gibt’s auch frische Bilder. Und hoffentlich eine Einkehr in einem der guten Gasthäuser der Fränkischen Schweiz, das hat diesmal leider nicht mehr reingepasst.