Die Radtour rund um Bayreuth ist genau so eine Runde, bei der du nach den ersten Kilometern merkst: Heute geht was. Los ging’s durch die Sandgrube, wo schon die ersten Bilder fällig waren. Danach rüber durchs Ramsental, unter der Autobahnbrücke durch und dann hoch Richtung Modellflugplatz am Bindlacher Berg. Der Anstieg macht die Beine wach, aber oben ist das schnell wieder vergessen. Der Blick über Bayreuth ist nämlich richtig stark.
Oben entlang haben wir nicht nur fotografiert, sondern auch zum ersten Mal die neue Drohne ausprobiert. Wenn man neues Spielzeug dabeihat, muss es halt irgendwann in die Luft. Danach ging’s am Flugplatz Bayreuth vorbei und über die Felder Richtung Oschenberg. Von dort rollst du runter nach Allersdorf, durchs Gewerbegebiet und weiter durchs Landesgartenschaugelände. Spätestens da merkst du: Die Runde kann beides – Aussicht und entspanntes Dahinrollen.
Der erste Stopp war im Maisel & Friends Brauereigasthaus in Bayreuth. Passt auf so einer Tour natürlich gut rein. Danach wieder raus aus der Stadt Richtung Eckersdorf, rechts in den Wald abgebogen und kurz gedacht: cleverer Schleichweg. War keiner. Statt Abkürzung standen wir irgendwann mitten auf einem Feld und waren froh, dass ein Bauarbeiter den Weg nach Oberwaiz wieder geradegezogen hat. Kann man so machen, muss man aber nicht als Navigationskonzept etablieren.
Ab Oberwaiz wurde es wieder ziemlich gut. Rein in den Wald Richtung Waldhütte, dort der zweite Stopp, dann links ab nach Jöslein. Auch da durfte die Drohne nochmal ran und hat dabei sehr kurz geprüft, wie belastbar der fränkische Boden so ist. Nennen wir es einen motivierenden Praxistest. Danach ging’s zurück über Neustädtlein am Forst und wieder heim.
Unterm Strich ist das eine richtig runde Feierabend- oder Wochenendtour: sonnig, warm, knapp 55 Kilometer lang und abwechslungsreich von Anfang bis Ende. Du hast immer wieder schöne Blicke über Bayreuth und später bei Eckersdorf sogar weit Richtung Fichtelgebirge und Fränkische Schweiz. Dazu zwei gute Einkehrmöglichkeiten unterwegs. Mehr braucht’s manchmal gar nicht.